I/O
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Die Seite I/O konfiguriert das Verhalten des Digitaleingangs (DI) an der IRF1000. Der Digitaleingang nimmt ein 24-VDC-Signal entgegen und kann als CUT-Auslöser (Notfalltrennung) verwendet werden. Bei Empfang eines CUT-Signals kann das Gerät automatisch Netzwerkschnittstellen deaktivieren, um das geschützte Netzwerksegment physisch zu isolieren. Auf dieser Seite wird gesteuert, welche Schnittstellen bei einem CUT-Ereignis deaktiviert werden, wie die CUT-Bedingung quittiert wird und welcher Timeout für die automatische Wiederherstellung gilt. Zusätzlich bietet die Seite eine Registerkarte Eingangsbelegung zur Anzeige der logischen Zuordnung des Digitaleingangs sowie eine Registerkarte Status zur Echtzeitüberwachung des aktuellen Signalzustands. Die CUT-Funktion kann mit dem Paketfilter kombiniert werden — wenn die Schnittstellendeaktivierung ausgeschaltet ist, lässt sich der CUT-Eingangszustand stattdessen als Bedingung in Paketfilterregeln für eine flexiblere, softwaregesteuerte Reaktion auf externe Signale nutzen.

Einstellungen
Cut & Alarm
- Interne CUT-Quittierung
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Legt fest, wie das Gerät nach Empfang und anschließendem Wegfall eines CUT-Signals den Normalbetrieb wieder aufnimmt.
Manuell: Die CUT-Bedingung muss von einem Bediener über das Webinterface manuell quittiert werden, bevor der Normalbetrieb fortgesetzt wird. Dies ist die sicherste Option für Umgebungen, in denen eine bewusste menschliche Entscheidung erforderlich ist, bevor ein Netzwerksegment wieder verbunden wird.
Automatisch: Das Gerät nimmt den Normalbetrieb automatisch wieder auf, sobald das CUT-Signal am Digitaleingang nicht mehr anliegt.
Timeout: Das Gerät wartet nach Wegfall des CUT-Signals die konfigurierte Timeout-Zeitspanne ab, bevor der Normalbetrieb automatisch wiederhergestellt wird.
- Interner CUT-Timeout
- Die Zeit in Sekunden, die das Gerät nach Wegfall des CUT-Signals wartet, bevor die deaktivierten Schnittstellen automatisch wiederhergestellt werden. Diese Einstellung ist nur wirksam, wenn die Interne CUT-Quittierung auf Timeout gesetzt ist. Ein Wert von 0 bedeutet, dass die Schnittstellen sofort wiederhergestellt werden, sobald das CUT-Signal entfällt.
- Deaktiviert WAN bei CUT
- Bei einem CUT-Signal wird der WAN-Ethernet-Port deaktiviert und das Gerät physisch vom vorgelagerten Netzwerk getrennt. Wenn die Option ausgeschaltet ist, kann der CUT-Eingang für Paketfilter-Regeln verwendet werden, anstatt die Schnittstelle vollständig zu deaktivieren.
- Deaktiviert WWAN bei CUT
- Bei einem CUT-Signal wird die WWAN-Schnittstelle (Mobilfunk) deaktiviert. Dies unterbindet jegliche Mobilfunkkommunikation, solange das CUT-Signal aktiv ist, und stellt eine vollständige Netzwerkisolation einschließlich des drahtlosen Pfads sicher.
ACHTUNG
Wenn Deaktiviert WAN bei CUT aktiviert ist, wird bei einem aktiven CUT-Signal der WAN-Ethernet-Port physisch deaktiviert. Dies unterbricht den gesamten Netzwerkverkehr auf der WAN-Schnittstelle, einschließlich des Fernzugriffs auf das Gerät. Stellen Sie sicher, dass der lokale Zugriff auf das Webinterface über die LAN-Ports weiterhin möglich ist, um die CUT-Bedingung zu quittieren und den Normalbetrieb wiederherzustellen.
Sicherheit
Der CUT-Eingang bietet einen hardwareseitigen Notfall-Trennmechanismus, der unabhängig von softwarebasierten Firewallregeln arbeitet. In sicherheitskritischen Installationen sollten sowohl Deaktiviert WAN bei CUT als auch Deaktiviert WWAN bei CUT aktiviert werden, um bei Auslösung des externen CUT-Signals eine vollständige Netzwerkisolation sicherzustellen. Setzen Sie die Interne CUT-Quittierung auf Manuell, um eine bewusste Bedienerfreigabe vor Wiederherstellung der Netzwerkverbindung zu erzwingen. Wenn der Digitaleingang nicht für die CUT-Funktion genutzt wird, deaktivieren Sie die Schnittstellenoptionen und verwenden Sie den CUT-Signalzustand in Paketfilter-Regeln für eine differenziertere, softwaregesteuerte Sicherheitsreaktion.