USB Geräte Server
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Die Seite USB Geräte Server konfiguriert den USB/IP-Dienst auf der IRF3000. Bei Aktivierung ermöglicht dieser Dienst den Remote-Zugriff auf USB-Geräte, die physisch am USB-Anschluss des Geräts angeschlossen sind, über das Netzwerk mittels USB/IP-Protokoll (TCP-Port 3240). Remote-Clients mit einem USB/IP-Treiber können diese USB-Geräte so nutzen, als wären sie lokal angeschlossen — dies ist nützlich für Szenarien wie den Zugriff auf USB-Dongles, serielle Adapter oder Speichergeräte von einem entfernten Arbeitsplatz. Beachten Sie, dass der USB-Anschluss bei laufendem USB/IP-Dienst ausschließlich für den Remote-Zugriff reserviert ist — andere USB-Funktionen wie Firmware-Updates, Konfigurationsimporte und das Ablegen von Protokollen per USB sind dann nicht mehr verfügbar. Die Tabelle Zugriffssteuerung legt fest, auf welchen Netzwerkschnittstellen der USB/IP-Dienst eingehende Verbindungen entgegennimmt. Der aktuelle Status angeschlossener USB-Geräte kann auf der Registerkarte Status überwacht werden. Änderungen werden nach Klicken auf Anwenden wirksam, müssen aber über die Seite Speichern dauerhaft gesichert werden, um einen Neustart zu überstehen.

Einstellungen
USB Geräte Server
- USB IP Dienst aktivieren
- Aktiviert oder deaktiviert den USB/IP-Dienst. Bei Aktivierung werden am USB-Anschluss des Geräts angeschlossene USB-Geräte über das Netzwerk via USB/IP-Protokoll auf TCP-Port 3240 freigegeben. Remote-Clients mit einem kompatiblen USB/IP-Treiber können diese Geräte einbinden und verwenden. Bei Deaktivierung arbeitet der USB-Anschluss normal und kann für Firmware-Updates, Konfigurationsdateiübertragungen und das Speichern von Protokollen verwendet werden.
Zugriffssteuerung
Die Zugriffstabelle steuert, auf welchen Netzwerkschnittstellen der USB/IP-Dienst (TCP-Port 3240) eingehende Verbindungen entgegennimmt. Jede Schnittstelle kann unabhängig auf Allow oder Block gesetzt werden.
LAN: Erlaubt USB/IP-Zugriff aus dem lokalen Netzwerk.
WAN: Erlaubt USB/IP-Zugriff aus dem Wide Area Network.
BLX-VPN: Erlaubt USB/IP-Zugriff über einen Big-LinX-VPN-Tunnel.
DOCKER: Erlaubt USB/IP-Zugriff aus Docker-Containern, die auf dem Gerät laufen.
WWAN: Erlaubt USB/IP-Zugriff über die Mobilfunkschnittstelle (WWAN).
ACHTUNG
Wenn der USB/IP-Dienst aktiviert ist, sind die anderen verfügbaren USB-Funktionen — wie Firmware-Updates, Konfigurations-Updates und das Ablegen von Protokollen per USB — nicht mehr verfügbar. Deaktivieren Sie den USB/IP-Dienst, bevor Sie USB-basierte Wartungsarbeiten durchführen.
Sicherheit
Aktivieren Sie den USB/IP-Dienst nur, wenn der Remote-Zugriff auf USB-Geräte ausdrücklich erforderlich ist. Das USB/IP-Protokoll überträgt USB-Datenverkehr unverschlüsselt über das Netzwerk — beschränken Sie den Zugriff daher auf vertrauenswürdige Netzwerksegmente. Blockieren Sie den Zugriff auf den WAN- und WWAN-Schnittstellen, sofern nicht unbedingt erforderlich, und verwenden Sie stattdessen VPN-Tunnel für den Remote-Zugriff. Nutzen Sie die Tabelle Zugriffssteuerung, um den Dienst auf die minimal erforderlichen Schnittstellen zu beschränken, und wenden Sie bei Bedarf zusätzliche Einschränkungen über den Paketfilter an. Deaktivieren Sie den Dienst, wenn er nicht mehr benötigt wird, um die Angriffsfläche zu reduzieren.