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IoT-Differenzfilter

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Die Seite IoT-Differenzfilter steuert, welche Metrik-Werte an IoT-Ziele weitergeleitet werden, indem redundante Daten unterdrückt werden. Wenn eine Metrik auf dieser Seite hinzugefügt wird, vergleicht das Gerät jeden neu abgefragten Wert mit dem zuletzt übertragenen Wert. Liegt die Abweichung innerhalb der konfigurierten Toleranz (Wertebereich), wird der Wert verworfen. Erst wenn die Abweichung die Schwelle überschreitet oder das konfigurierte Zeitintervall ohne Wertänderung abläuft, wird ein neuer Wert übertragen. Dieser Mechanismus reduziert den Netzwerkverkehr und Speicherbedarf in IoT-Anwendungen erheblich, bei denen Datenquellen Messwerte mit hoher Frequenz liefern, die tatsächlichen Prozesswerte sich jedoch nur selten ändern. Metriken müssen zunächst auf der Seite Metriken definiert werden, bevor sie hier ausgewählt werden können. Änderungen werden nach Klick auf Anwenden wirksam, müssen aber über die Seite Speichern dauerhaft gesichert werden, um einen Neustart zu überdauern.

IoT-Differenzfilter

Voraussetzungen

  • Mindestens eine Metrik muss auf der Seite Metriken konfiguriert sein. Sind keine Metriken vorhanden, ist das Dropdown auf dieser Seite leer.
  • Mindestens eine IoT-Datenquelle muss konfiguriert sein (z. B. unter Konfiguration > IoT > Quellen) und der Metrik zugeordnet sein, damit der Filter eine praktische Wirkung hat.

Einstellungen

Die Seite zeigt eine Tabelle mit Filterregeln. Jede Zeile definiert einen Differenzfilter für eine Metrik. Über die Schaltfläche + wird ein neuer Filtereintrag hinzugefügt.

Metriken
Wählt die Metrik aus, auf die diese Filterregel angewendet wird. Das Dropdown listet alle auf der Seite Metriken definierten Metriken auf. Falls die Liste leer ist, navigieren Sie zunächst zur Seite Metriken und legen Sie eine Metrik-Definition an.
Wertebereich
Definiert die relative Toleranzschwelle für die Filterung. Werte, die innerhalb dieser relativen Toleranz zum zuletzt übertragenen Wert liegen, werden herausgefiltert und nicht an das Ziel weitergeleitet. Überschreitet ein neuer Wert die Schwelle, wird er übertragen und dient als neue Referenz für nachfolgende Vergleiche. Stellen Sie diesen Wert entsprechend der zulässigen Messabweichung der Prozessvariable ein — beispielsweise filtert ein Wert von 5 Änderungen von weniger als 5 % heraus.
Filterintervall
Gibt das maximale Zeitintervall zwischen übertragenen Werten an. Ändert sich der Messwert innerhalb dieses Intervalls nicht über die Toleranz hinaus, wird er herausgefiltert. Nach Ablauf des Intervalls wird der aktuelle Wert übertragen, unabhängig davon, ob er sich geändert hat. Dies stellt sicher, dass Ziele regelmäßige Aktualisierungen auch bei stabilen Prozesswerten erhalten und die Aktivität der Datenquelle bestätigt wird.

Empfehlung

Konfigurieren Sie Wertebereich und Filterintervall entsprechend den Eigenschaften der jeweiligen Prozessvariable. Bei sich langsam ändernden Messwerten wie Umgebungstemperatur reduzieren eine größere Toleranz und ein längeres Intervall unnötigen Datenverkehr. Bei schnell schwankenden Werten, bei denen zeitnahe Aktualisierungen entscheidend sind, verwenden Sie eine kleinere Toleranz und ein kürzeres Intervall. Überprüfen Sie das Datenvolumen an den konfigurierten IoT-Zielen, um sicherzustellen, dass die Filtereinstellungen die gewünschte Reduktion erreichen, ohne betriebsrelevante Änderungen zu verwerfen.